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Internationale Prüfungsordnung Klasse 1 (IPO) |
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Höchstpunktzahl
100
Verlorensuche
auf einer 350 bis 400 Schritt langen, mindestens 20 Minuten alten HF-Fährte
mit zwei Gegenständen an 10 Meter langer Fährtenleine oder
freisuchend. Die HF-Fährte enthält zwei rechte Winkel. Der PR bestimmt
unter Anpassung an das vorhandene Fährtengelände den Verlauf der Fährte.
Die Abgangsstelle der Fährte muss gut gekennzeichnet sein durch ein
Schild, welches links von der Abgangsstelle in den Boden gesteckt wird.
Nachdem der HF am Abgang der Fährte einige Zeit verweilt hat, geht er
den vom PR vorgeschriebenen Weg und legt den ersten Gegenstand ungefähr
in der Mitte des ersten oder zweiten Schenkels ab, ohne seine Gangart zu
unterbrechen. Der zweite Gegenstand wird am Ende der Fährte abgelegt.
Der Fährtenleger entfernt sich noch einige Schritte in gerader
Richtung, um dann abseits der Fährte zurückzukommen. Der HF kann die Fährte
von seinem Hund frei oder an der zehn Meter langen Fährtenleine
ausarbeiten lassen. Beide Arten werden gleich bewertet. Ist innerhalb
von 15 Minuten nach dem Ansatz an der Abgangsstelle das Ende der Fährte
nicht erreicht, erfolgt Abbruch der Arbeit durch den PR.
Ausführungsbestimmungen
Die
Verwendung von Zusatzriemen ist nicht gestattet. Das Führen der Fährtenleine
ist dem HF freigestellt. Das Beriechen oder Anzeigetafel ist nicht
fehlerhaft. Kommt der HF mehr als maximale Leinenlänge von
der
Fährte ab, erfolgt Abbruch. Verlässt der Hund die Fährte und wird vom
HF zurückgehalten, wird der HF vom PR aufgefordert nachzugehen; im
Wiederholungsfall erfolgt Abbruch.
Bewertung Abteilung B:
Unterordnungsleistungen
Höchstpunktzahl
100
Der
PR gibt die Anweisung zu Beginn einer Übung. Alles weitere, wie
Wendungen, Halt, Wechseln der Gangart usw., wird ohne Anweisung des PR
ausgeführt. Es ist jedoch dem HF gestattet, diese Anweisungen vom PR zu
erfragen. Der Übergang vom Laufschritt zum Langsamschritt muss
Zwischenschritte im Normalschritt gezeigt werden. Die
Linkskehrtwendungen sind auf zwei Arten gestattet. Das Anhalten muss gemäss
IPO-Schema gezeigt werden. Beim Abrufen des Hundes aus der «Front-» in
die «Fuß- Stellung» kann der Hund in den betreffenden Übungen die
Sitzposition direkt, oder nahe um den HF herum einnehmen.
1.
Leinenführigkeit und Unbefangenheit (15 Punkte)
Von
der Grundstellung aus hat der am Halsband angeleinte Hund seinem HF auf
das Hörzeichen «Fuß» freudig zu folgen. Zu Beginn der Übung hat der
HF mit seinem Hund 40 bis 50 Schritt geradeaus zu gehen, ohne zu halten,
eine Kehrtwendung zu machen und nach 10 bis 15Schrittden Laufschritt und
den langsamen Schritt zu zeigen, mindestens jeweils 10 Schritte. Im gewöhnlichen
Schritt sind dann mindestens eine Rechts-, Links- und Kehrtwendung
auszuführen. Der Hund hat stets mit dem Schulterblatt in Kniehöhe an
der linken Seite des HF zu bleiben; er darf nicht vor, nach oder
seitlich laufen. Die Kehrtwendung ist vom HF als Linkskehrtwendung zu
zeigen. Nur beim Angehen und beim Wechsel der Gangart ist dem HF das Hörzeichen
«Fuß» gestattet. Bleibt der HF stehen, hat der Hund sich schnell ohne
Einwirkung des HF zu setzen. Der HF darf hierbei seine Grundstellung
nicht verändern und insbesondere nicht an den evtl. abseits sitzenden
Hund herantreten. Die Führleine soll während des Führens in der
linken Hand gehalten werden und muss lose durchhängen. Auf Anweisung
des PR geht der HF mit seinem Hund durch eine Gruppe von mindestens vier
Personen. Der HF hat in der Gruppe mindestens einmal zuhalten. Die
Gruppe hat sich durcheinander zu bewegen. Zurückbleiben, Vordrängen,
seitliches Abweichen des Hundes sowie zögerndes Verharren des HF bei
den Wendungen sind fehlerhaft.
Auf
Anordnung des PR wird der Hund in der Grundstellung abgeleint. Der HF hängt
sich die Führleine um die Schulter oder steckt sie in die Tasche und
begibt sich mit seinem freifolgenden Hund sofort wieder in die
Personengruppe, um dort mindestens einmal anzuhalten. Nach Verlassen der
Gruppe nimmt der HF kurz die Grundstellung ein und beginnt dann die
Freifolge analog der Festlegungen zu Übung 1.
Während
der HF mit dem freifolgenden Hund die oben beschriebene Übung ausführt
(nicht aber beim Gehen durch die Gruppe) sind zwei Schüsse (Kaliber 6 -
9 mm) abzugeben. Der Hund hat sich schussgleichgültig zu verhalten.
Zeigt sich der Hund schussscheu, scheidet er sofort von der Prüfung
aus. Zeigt der Hund auf den Schuss Angriffslust, so ist das bedingt
fehlerhaft, sofern er noch in der Hand des HF steht. Volle Punktzahl
kann nur der schussgleichgültige Hund erhalten.
Ausführungsbestimmungen
Auf
Schussgleichgültigkeit muss besonderer Wert gelegt werden. Die Schüsse
werden in einer Entfernung von 15 Schritt abgegeben, und zwar zwei Schüsse
im Abstand von 5 Sekunden. Läuft der Hund auf den Schuss weg, ist er
von der weiteren Prüfung auszuschließen. Glaubt der PR, bei einem Hund
Schussempfindlichkeit zu erkennen, steht es ihm frei, ihn durch Abgabe
weiterer Schüsse zu erproben. Die Prüfung auf Schussgleichgültigkeit
ist nur bei den Übungen «Freifolgen» und «Ablegen unter Ablenkungen
vorzunehmen.
3.
Sitzübung (10 Punkte)
Von
der Grundstellung aus geht der HF mit seinem frei bei Fuß folgenden
Hund geradeaus. Nach mindestens 10 Schritt hat sich der Hund auf das Hörzeichen
«Sitz» schnell zu setzen, ohne dass der HF seine Gangart unterbricht
oder sich um- sieht. Nach weiteren 30 Schritt bleibt der HF stehen und
dreht sich sofort zu seinem Hund um. Auf Anweisung des Richters geht der
HF zu seinem Hund, zurück und nimmt an dessen rechter Seite
Grundstellung ein. Wenn der Hund, anstatt zu sitzen, sich legt oder
stehen bleibt, werden hierfür bis zu 5 Punkte abgezogen.
4.
Ablegen in Verbindung mit Herankommen (10 Punkte)
Von
der Grundstellung aus geht der HF mit seinem Hund auf das Hörzeichen «Fuß»
geradeaus. Nach mindestens 10 Schritt hat sich der Hund auf das Hörzeichen
«Platz» schnell hinzulegen. Ohne andere Einwirkungen auf den Hund und
ohne sich umzudrehen, geht der HF noch 30 Schritt in gerader Richtung
weiter, dreht sich sofort zu seinem Hund um und bleibt still stehen. Auf
Anweisung des PR ruft der HF seinen Hund heran. Freudig und in schneller
Gangart hat sich der Hund seinem HF zu nähern und sich dicht vor ihn zu
setzen. Auf das Hörzeichen «Fuß> hat sich der Hund neben seinen HF
zu setzen. Bleibt der Hund stehen oder setzt er sich, kommt jedoch
einwandfrei heran, so werden bis zu 5 Punkte abgezogen.
5.
Bringen eines dem Hundeführer (HF) gehörenden Gegenstandes auf ebener
Erde (10 Punkte)
Der
neben seinem HF frei sitzende Hund hat auf das einmalige Hörzeichen «Bring»
in schneller Gangart auf den vorher etwa 10 Schritt weit weggeworfenen
Gegenstand zuzulaufen, diesen sofort aufzunehmen und seinem HF in
schneller Gangart zu bringen. Der Hund hat sich dicht vor seinen HF zu
setzen und den Gegenstand so lange im Fang zu behalten, bis der HF ihm
nach einer kurzen Pause den Gegenstand mit dem Hörzeichen «Aus»
abnimmt. Auf das Hörzeichen «Fuß» hat sich der Hund schnell neben
seinen HF zu setzen. Neben einem dem HF gehörenden Gegenstand kann auch
ein Bringholz verwendet werden. Der HF hat solange in Grundstellung zu
bleiben, bis der Hund den Gegenstand abgegeben und sich links neben den
HF gesetzt hat.
Bewertung
Bringt
der Hund nicht, ist die Übung mit 0 Punkten zu bewerten.
6.
Bringen eines dem Hundeführer (HF) gehörenden Gegenstandes im
Freisprung über eine 1 m hohe und
Hörzeichen
«Hopp», «Bring»
Bewertung
Falls der vom HF fortgeworfene Gegenstand infolge ungeschickten Werfens oder durch starken Seitenwind weit seitlich fällt, steht es dem HF frei, nach vorheriger Befragung des PR, den Gegenstand zurückzuholen, um ihn nochmals zu werfen. Das hat keinen Punktabzug zur Folge. Werden beim Hürdensprung ohne Veränderung des Standortes des HF Hilfen gegeben, hat dies Punktabstrich zur Folge. Verlässt der HF den Standort, um den Hund durch Hilfen zum Sprung zu veranlassen, so sind für den Hin- oder Rücksprung Punkte abzuziehen. Klopfen an die Hürde, wo- mit das Verlassen des Standortes verbunden ist, muss als eine so große Hilfe betrachtet werden, dass der Hin- und Rücksprung nicht gewertet werden kann. Der HF hat solange in Grundstellung zu bleiben, bis sich der Hund nach dem Abgeben des Gegenstandes auf das Hörzeichen «Fuß» wieder links schnell neben seinen HF gesetzt hat. Alle Hunde haben das gleiche Hindernis zu überspringen, wenn mehrere vorhanden sind.
7.
Voraussenden mit Hinlegen (10 Punkte) Auf Anweisung des Richters geht der HF einige Schritte mit seinem frei folgenden Hund in der ihm angewiesenen Richtung geradeaus. Unter gleichzeitigem Erheben des Armes gibt er dem Hund das Hörzeichen «Voraus» und bleibt stehen. Der Hund hat sich in schneller Gangart mindestens 25 Schritt in der angezeigten Richtung zu entfernen. Auf das Hörzeichen «Platz» hat sich der Hund sofort hinzulegen. Der HF darf den Arm so lange richtungweisend hochhalten, bis sich der Hund gelegt hat. Auf Anweisung des Richters holt der HF seinen Hund ab, indem er sich an dessen rechte Seite begibt und das Hörzeichen «Sitz» gibt
Ausführungsbestimmungen
8.
Ablegen des Hundes unter Ablenkung (10 Punkte)
Vor
Beginn der Unterordnungsleistungen eines anderen Hundes legt der HF seinen
Hund in etwa 40 Schritt Entfernung ab, und zwar ohne die Führleine oder
sonst irgendeinen Gegen- stand bei ihm zu belassen. In Sicht des Hundes
bleibend, geht der HF etwa 40 Schritt weg, ohne sich umzusehen, und bleibt
mit dem Rücken zum Hund gewendet ruhig stehen. Der Hund hat so lange ohne
jegliche Einwirkung des HF Liegenzubleiben, bis der andere vorzuführende
Hund die Übungen 1 bis 6 erfüllt hat. Nach der Übung 6 wird der
abgelegte Hund abgeholt. Ablauf wie bei Übung 7.
Ausführungsbestimmungen
Der
HF hat auf dem ihm vom Richter angewiesenen Platz innerhalb des Prüfungsgeländes
mit dem Rücken zum Hund so lange ruhig zu stehen, bis er vom Richter
aufgefordert wird, den Hund abzuholen. Unruhiges Verhalten des HF sowie
andere versteckte Hilfen und zu frühes Aufstehen des Hundes beim Abholen
sind fehlerhaft. Steht oder sitzt der Hund, bleibt aber am Ablegeplatz,
erfolgt eine Teilbewertung. Entfernt sich ein Hund vor Vollendung der Übung
3 des vorgeführten Hundes um mehr als 3 Meter vom Ablegeplatz, so ist die
Übung mit 0 Punkten zu bewerten. Verlässt der Hund nach Übung 3 den
Platz, erhält er eine Teilbewertung; kommt der Hund dem HF beim Abholen
entgegen, erfolgt ein Abzug bis zu 3 Punkten.
Abteilung
C: Schutzdienst
Höchstpunktzahl
100
Auf
einem Gelände von etwa 100 m Länge und etwa 80 m Breite sind an den Längsseiten
6 Verstecke, je 3 Verstecke auf jeder Seite, gestaffelt aufgestellt. Ein
Schutzhelfer (SH), mit komplettem Schutzanzug, Schutzarm und Softstock,
befindet sich, für den Hund (Hd) nicht sichtbar im letzten Versteck. Der
Hundeführer (HF) nimmt mit seinem neben ihm frei bei Fuß sitzenden Hund
auf der gedachten Mittellinie in der Höhe des fünften Versteckes,
Aufstellung. Durch Hochhalten eines Armes signalisiert er seine
Bereitschaft zum Beginn der Arbeit. Auf Anweisung des Prüfungsrichters
(PR) beginnt der HF mit der Schutzarbeit. Auf kurze Hör- und Sichtzeichen
mitdem rechten oder linken Arm, welche wiederholt werden können, muss
sich der Hd schnell vom HF lösen und die Verstecke der Reihe nach an- und
umlaufen. Der HF bewegt sich auf einer gedachten Mittellinie, die er während
des Revierens nach dem SH nicht verlassen darf. Hat der Hd einen
Seitenschlag ausgeführt, kann der HF ihn mit einem kurzen Hörzeichen
Bereitschaft zum Beginn der Arbeit. Auf Anweisung des Prüfungsrichters
(PR) beginnt der HF mit der Schutzarbeit. Auf kurze Hör- und Sichtzeichen
mit dem rechten oder linken Arm, welche wiederholt werden können, muss
sich der Hd schnell vom HF lösen und die Verstecke der Reihe nach an- und
umlaufen. Der HF bewegt sich auf einer gedachten Mittellinie, die er während
des Revierens nach dem SH nicht verlassen darf. Hat der Hd einen
Seitenschlag ausgeführt, kann der HF ihn mit einem kurzen Hörzeichen zu
sich heranrufen und aus der Bewegung heraus mit erneutem, kurzem Hörzeichen
in eine andere Richtung einweisen. Das Hörzeichen für den Rückruf des
Hd kann mit dem Rufnamen des Hd verbunden werden. Der Hd muss sich immer
vor dem HF befinden. Wenn der Hd das letzte Versteck erreicht hat, bleibt
der HF stehen, Hörzeichen sind dann nicht mehr erlaubt.
2.
Stellen und Verbellen (10 + 10 = 20 Punkte)
3.
Fluchtversuch des Helfers (25 Punkte)
Auf
Anweisung des PR tritt der HF mit seinem frei bei Fuß folgenden Hd aus
dem Versteck, begibt sich auf 5 Schritte Entfernung zum SH, lässt seinen
bewachenden Hd in Sitzstellung zurück und begibt sich erneut zum
Versteck. Auf Anweisung des PR unternimmt der SH einen Fluchtversuch. Auf
ein Hörzeichen des HF muss der Hd gleichzeitig und ohne zu zögern den
Fluchtversuch des SH durch energisches und kräftiges Zufassen vereiteln.
Auf Anweisung des PR steht der SH still. Der Hd muss auf ein einmaliges Hörzeichen
ablassen und den SH dicht und aufmerksam bewachen.
4.
Abwehr des Hundes aus der Bewachungsphase (25 Punkte)
Nach
einer Bewachungsphase von etwa 5 Sekunden unter- nimmt der SH auf
Anweisung des PR einen Angriff auf den Hd. Ohne Einwirkung des HF und ohne
zu zögern muss sich der Hd durch energisches und kräftiges Zufassen
verteidigen. Auf Anweisung des PR steht der SH still. Der Hd muss auf ein
einmaliges kurzes Hörzeichen ablassen und den SH dicht und aufmerksam
bewachen. Hierauf tritt der HF zu seinem Hd und nimmt ihn bei Fuß. Der
Stock wird dem SH nicht abgenommen.
5.
Angriff auf den Hund aus der Bewegung (25 Punkte)
Der
HF mit seinem Hd wird in die Mitte des Platzes, etwa auf der Höhe des
dritten Versteckes eingewiesen. Der Hd muss neben seinem HF sitzen und
kann am Halsband gehalten werden. Auf Anweisung des PR tritt der mit einem
Stock versehene SH im Normalschritt aus dem 6. Versteck und geht direkt
auf den Hd zu. Sobald sich der SH auf etwa 30 Schritte dem HF und seinem
bei Fuß sitzenden Hd genähert hat, gibt der HF auf Anweisung des PR
seinen Hd frei. Der HF selbst darf seinen Platz nicht verlassen. Der SH
greift den Hd unter Abgabe von Vertreibungslauten und heftig drohenden
Bewegungen frontal an. Der Hund muss ohne zu zögern durch energisches und
kräftiges Zufassen den Angriff abwehren.
Hat
der HD zugefasst, sind ihm 2 Schläge zu verabfolgen. Es sind Schläge auf
Keulen, Seitenteile und den Bereich des Widerristes zugelassen. Auf
Anweisung des PR steht der SH still. Der Hd muss auf ein einmaliges kurzes
Hörzeichen ablassen und den SH dicht und aufmerksam bewachen. Auf
Anweisung des PR begibt sich der HF zu seinem Hd, nimmt dem SH den Stock
ab und stellt sich zum Seitentransport auf. Es erfolgt ein Seitentransport
des SH zum PR über eine Distanz von etwa 20 Schritten. Ein kurzes Hörzeichen
beim Angehen ist erlaubt. Der HF hat an der rechten Seite des SH zu gehen,
so dass der Hd zwischen dem HF und dem SH ist. Der Hd darf während des
Transportes den SH weder anspringen noch fassen. Vor dem PR hält die
Gruppe an, der HF übergibt dem PR den Stock. Der SH verlässt den Platz.
Zur und während der Bekanntgabe der Bewertung muss der Hd frei geführt
werden bzw. frei sitzen. Nach der Bewertungsbekanntgabe verlässt der HF
mit seinem frei folgenden Hd den Platz.
Ausführungsbestimmungen
Der
SH muss einen kompletten Schutzarbeitsanzug tragen (Jacke, Hose und
Schutzarm). Es darf nur ein mit einem weichen Material überzogener Stock
(Softstock) verwendet werden. Ab 6 Hunden müssen zwei SH eingesetzt
werden. Der zweite SH wird ab Übung 5 eingesetzt. Das aufmerksame, enge
Umkreisen des SH auch im Ver- steck, ist nicht fehlerhaft. Setzt der Hd in
Übung 3 dem SH vor oder ohne Hörzeichen des HF nach, wird die Übung mit
Mangelhaft bewertet. Verlässt der Hd in Übung 5 seinen Standort vor der
Anweisung des PR, wird die Übung mit Mangelhaft bewertet Lässt der Hd in
den Beißphasen nach dreimaligem kurzen Hörzeichen nicht ab, wird die Übung
mit Mangelhaft bewertet. Lässt der Hd nach einem weiteren Hörzeichen,
welches auf Anweisung des PR aus einer Entfernung von 10 Schritten gegeben
werden kann, nicht ab, wird die Schutzarbeit abgebrochen.
Wenn
es für den SH erforderlich ist, den Hd im Auge zu behalten, braucht er
nicht unbedingt still zu stehen. Er darf aber keine drohende Haltung
einnehmen; auch darf er keine Abwehrbewegungen machen. Er muss mit dem
Schutzarm seinen Körper abdecken. Die Schutzarbeit wird abgebrochen und
kann nicht bestanden werden wenn:
Das Bellen des Hundes ist nur am Versteck und in den Bewachungsphasen gestattet. |